Alle Artikel zum Stichwort Ethik
Vor ein paar Tagen wies mich eine Leserin freundlich darauf hin, dass ich in meinem Beitrag “Das Prometheus-Syndrom” das Gedicht mit dem gleichnamigen Protagonisten flugs Schiller angedichtet hatte statt dem eigentlichen Urheber Goethe. Da kann ich nur sagen: Wahr. Nun brauchen Sie gar nicht nachzusehen – wir haben das natürlich gleich repariert, unser Webmaster und ich. Aber peinlich war mir das schon. Zwar ist bei Naturwissenschaftlern klassische Bildung ja irgendwie optional, aber wenn man sich schon hervorwagt, dann doch bitte korrekt. Also Wolkendunst auf mein Haupt. Oder so. (weiterlesen…)
In ihrem letzten Newsletter von unternehmenskick.de hatte Gitte Härter zu einer Blogparade aufgerufen. Thema “Desillusioniert in der Selbständigkeit”. Gern hätte ich mich beteiligt, aber mir fiel zu dem Thema absolut nichts ein. Dafür aber wurde das zu einer Gelegenheit, einmal über Enttäuschungen und Desillusionierung im Allgemeinen und Speziellen nachzudenken. (weiterlesen…)
Manchmal werde ich gefragt, wie meine unterschiedlichen Themen eigentlich zusammenpassen. Einerseits sind mir Ethik und Wertschätzung sehr wichtig und die Frage, was für einen persönlich im Leben Sinn macht. Andererseits helfe ich Unternehmen, ihre Abläufe zu optimieren. Bin ich auf der Seite der Hunde oder auf der des Hasen? (weiterlesen…)
Neulich unterhielt ich mich mit einem Spezialisten für Risikomanagement im Finanzsektor. Wie es zuweilen so geht, kamen wir auf die aktuelle Finanzkrise zu sprechen. Und da bekam ich eine recht ungewöhnliche Meinung zu hören. Die Bankmanager gerade der staatlichen Banken, so lautete sie, können nichts für die Probleme ihrer Banken (und ihrer Anleger). Denn erstens hätten die Besitzer der Banken, ergo: der Staat, sie ja nicht gestoppt, und das wäre doch dessen Pflicht gewesen, und zweitens sei es eben so, dass die Landesbanken kein ausreichend qualifiziertes Personal bekämen, aber auch in dem Spiel mitspielen müssten wie die Großbanken, obwohl sie dazu eigentlich nicht fähig seien. Das sei eben so.
Okay… (weiterlesen…)
Schon in der Schule haben die meisten von uns das Argumentieren gelernt. Wie man anderen darlegt, dass Ihre Ansichten – wenn man mal wirklich nachdenkt! – blanker Unfug sind und dass sie sich doch bitte aus den nun folgenden Gründen der eigenen Auffassung anschließen mögen. Zusätzlich wird uns beigebracht, dass es so auch funktioniert. Und das ist ein Fehlschluss, der nur im geschlossenen System der Schule mit dem Lehrer als Ringrichter richtig ist. (weiterlesen…)
Corporate Social Responsibility ist in Mode. Aber sie ist keineswegs eine neue Erfindung. Leider gerät sie gerade in den Zugriff der Mess- und Kontrollsysteme, und mit dem Wunsch nach Messbarkeit wird das dafür ausgegebene Geld immer wichtiger. Dabei hat CSR jenseits der Modeerscheinung eine Komponente, die bei den vielen oft schon seit langem existierenden freiwilligen Initiativen eine große Rolle spielt: Die persönliche Beteiligung. (weiterlesen…)
Man würde doch denken, Menschen wären dann zufrieden, wenn alle gleich viel hätten – etwa gleich viel Besitz. Nun ist ja die philosophische Frage, ob Gleichheit überhaupt gerecht ist, kein so ganz neuer Hut. Aus der psychologischen Richtung betrachtet dagegen ist die Sache klar: Gleichheit kann neidisch machen. Wie ist das zu erklären? (weiterlesen…)
Bei dem folgenden Text handelt es sich um einen Abschnitt aus unserem neuen Buch “Unternehmensethik in der Praxis“, das im Sommer 2009 im Beck-Verlag erschienen ist.
[...]
Der Begriff Strategie selbst kommt aus dem Griechischen und bedeutet Heeresführung. Ein “Stratege” war im antiken Griechenland ein gewählter Heerführer. An dieser Wortherkunft kann man bereits Dreierlei erkennen, das wir mit der Notwendigkeit einer Strategie verbinden: (weiterlesen…)
Terry Pratchett gilt gemeinhin als Fantasy-Autor. Mag wohl sein. Seine Bücher jedenfalls sind treffende Satiren mit philosophischem Touch, in denen er sich nicht nur das tägliche Leben, sondern vor allem das Geschäftsleben (und die persönlichen Schwächen der Akteure) zum Thema setzt: In Making Money das Bankwesen, in Going Postal die öffentliche Verwaltung (aber auch den persönlichen Ehrgeiz), in Reaper Man die Freuden der Frühpensionierung. Und so weiter.
In einem meiner liebsten Bücher findet sich die folgende Konversation zwischen dem Tod und seiner Enkeltochter: (weiterlesen…)
Neulich war ich auf einer Tagung, die unter anderem den oben stehenden Titel trug. Das kam dann aber in der Tagung kaum vor, sondern mehr die Finanzkrise. Wie das heute so geht.
Dabei ist die Frage eine ganz interessante. (weiterlesen…)
Sie finden bei uns Artikel zu den Stichworten Aktuelles
Arbeitssicherheit
Burnout
Bücher
Coaching
Compliance
Ethik
Führung
Kommunikation
Kunden
Lean Management
Paradigmenwechsel
Prozessoptimierung
Risikomanagement
Selbsterfahrung
Spielkram
Spiritualität
Strategieentwicklung
Unternehmensethik
Werte