Alle Artikel zum Stichwort Unternehmensethik
Dass der Fisch vom Kopfe stinkt, braucht wohl nicht mehr diskutiert zu werden. Aber zum Glück kann auch anders herum ein Schuh daraus werden, wenn nämlich Mitarbeiter sich an ihren Vorgesetzten ein positives Beispiel nehmen können. (weiterlesen…)
Einmal im Jahr laden wir unsere norddeutschen Freunde, die ebenfalls in der Frankfurter Grünkohl-Diaspora leben, zum Grünkohlessen ein. Damit alle sicher satt werden, haben wir in unser Kochbuch einen Zettel eingelegt, auf dem steht, was man erfahrungsgemäß für die vielen Gäste so einkaufen muss. Vergisst man ja doch übers Jahr. Zwei Kilo Kassler oder doch zweieinhalb? Und dort steht unter anderem: “6 Pakete Grünkohl à 600 g”. Die 6 ist eine durchgestrichene ehemalige 5. Und schon damals beim Durchstreichen haben wir uns gewundert, warum – obwohl wir doch alle schon feststellen, dass man tatsächlich “im Alter nicht mehr so viel essen kann” – auf einmal der Kohl nicht mehr reicht. (weiterlesen…)
Manchmal werde ich gefragt, wie meine unterschiedlichen Themen eigentlich zusammenpassen. Einerseits sind mir Ethik und Wertschätzung sehr wichtig und die Frage, was für einen persönlich im Leben Sinn macht. Andererseits helfe ich Unternehmen, ihre Abläufe zu optimieren. Bin ich auf der Seite der Hunde oder auf der des Hasen? (weiterlesen…)
Neulich unterhielt ich mich mit einem Spezialisten für Risikomanagement im Finanzsektor. Wie es zuweilen so geht, kamen wir auf die aktuelle Finanzkrise zu sprechen. Und da bekam ich eine recht ungewöhnliche Meinung zu hören. Die Bankmanager gerade der staatlichen Banken, so lautete sie, können nichts für die Probleme ihrer Banken (und ihrer Anleger). Denn erstens hätten die Besitzer der Banken, ergo: der Staat, sie ja nicht gestoppt, und das wäre doch dessen Pflicht gewesen, und zweitens sei es eben so, dass die Landesbanken kein ausreichend qualifiziertes Personal bekämen, aber auch in dem Spiel mitspielen müssten wie die Großbanken, obwohl sie dazu eigentlich nicht fähig seien. Das sei eben so.
Okay… (weiterlesen…)
Corporate Social Responsibility ist in Mode. Aber sie ist keineswegs eine neue Erfindung. Leider gerät sie gerade in den Zugriff der Mess- und Kontrollsysteme, und mit dem Wunsch nach Messbarkeit wird das dafür ausgegebene Geld immer wichtiger. Dabei hat CSR jenseits der Modeerscheinung eine Komponente, die bei den vielen oft schon seit langem existierenden freiwilligen Initiativen eine große Rolle spielt: Die persönliche Beteiligung. (weiterlesen…)
Man würde doch denken, Menschen wären dann zufrieden, wenn alle gleich viel hätten – etwa gleich viel Besitz. Nun ist ja die philosophische Frage, ob Gleichheit überhaupt gerecht ist, kein so ganz neuer Hut. Aus der psychologischen Richtung betrachtet dagegen ist die Sache klar: Gleichheit kann neidisch machen. Wie ist das zu erklären? (weiterlesen…)
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